

Abschied und Neuanfang im Schuldekanat in Karlsruhe
Pfarrer Thomas Schwarz ist seit 1. Januar 2012 als Schuldekan tätig /
Sein Vorgänger Rainer Starck ist zum 31. Dezember vergangenen Jahres in den Ruhestand getreten
(Karlsruhe, 23. Januar 2012) Seit zwei Wochen arbeitet Pfarrer Thomas
Schwarz als Schuldekan der Evangelischen Kirche in Karlsruhe und des
Evangelischen Kirchenbezirk Alb Pfinz. Sein Vorgänger, Rainer Starck,
war elf Jahre in diesem Amt tätig und ist zum 31. Dezember 2011 in den
Ruhestand getreten. Am vergangenen Freitag, 20. Januar wurde Schwarz im
Festgottesdienst in der Christuskirche am Mühlburger Tor offiziell in
sein neues Amt eingeführt und Starck wurde von seinem Dienst
entpflichtet. "Als Schuldekan waren Sie für Deputate,
Religionslehrkräfte und klare, detaillierte rechtliche Regelungen
zuständig", erklärte Oberkirchenrat Christoph Schneider-Harpprecht im
Gottesdienst.
Starck sei außerdem Autor zahlreicher Bücher im Bereich
Konfirmandenunterricht und in den 90'er Jahren "einer der wichtigsten
Reformer der Konfirmandenunterrichtsarbeit in Deutschland geworden",
erläuterte Schneider-Harpprecht.
Neue Konzepte und Formen des Konfirmandenunterricht habe der 65jährige
während seiner Dienstzeit als Pfarrer in Mannheim-Vogelstang (1976 bis
1981) entwickelt und auch dort angewendet. Starck war 20 Jahre lang
landeskirchlicher Beauftragter für die Konfirmandenarbeit.
Nach der Entpflichtung von Starck wurde Pfarrer Thomas Schwarz durch den
Oberkirchenrat in sein neues Amt eingeführt und gesegnet. "Sie sind gut
vorbereitet für das großes Gebiet hier mit vielen Schulen", sagte
Christoph Schneider-Harpprecht zu dem neuen Schuldekan. Thomas Schwarz
hat die vergangenen elf Jahre als Schuldekan des Evangelischen
Kirchenbezirk Pforzheim-Land gebearbeitet und "bringt viel Erfahrung
mit". Die aktuellen Herausforderungen seien unter anderem der Dialog der
Religionen, der Rückgang der Schülerzahlen und die Schulreform.
Der neue Schuldekan ging in seiner Predigt auf die heutigen
Anforderungen des Religionsunterrichts ein. "Wir brauchen
Überzeugungskraft und eine verständliche Sprache um von der Erfahrung
mit Gott, die Menschen in der Bibel und auch wir selbst gemacht haben,
zu berichten und weiterzugeben", erklärte Thomas Schwarz. Das Gespräch
der Generationen ist für den 50jährigen Theologen dabei wichtig. "Wenn
dein Kind dich morgen fragt, sollst du antworten können", so der
Schuldekan.
Autorin: Christina Müller, Öffentlichkeitsarbeit, Evangelische Kirche in
Karlsruhe





